Jan Frodeno – der Triathlet der schon alles gewonnen hat

Jan Frodeno – der Triathlet der schon alles gewonnen hat

Wenn du dich mit Triathlon beschäftigst, ist dir Jan Frodeno sicherlich nicht unbekannt. Falls du noch nichts von ihm gehört hast, bereite dich auf eine spannende Geschichte über diesen Triathleten vor, der schon fast alles gewonnen hat was es im Triathlon zu gewinnen gibt. Jan Frodeno, ein Triathlet voller Überraschungen. Frodeno wurde 1981 in Köln geboren, wuchs aber in Südafrika auf, wo er mit 15 Jahren seine sportliche Karriere als Schwimmer begann. Seine eigentliche Leidenschaft war damals Surfen und Schwimmen war für ihn eigentlich nur ein Begleitsport. 4 Jahre später, im Jahr 2000 während der Olympiade in Sidney, entdeckte er dann den Sport der ihn später zur Legende machen würde: den Triathlon. Kurz danach verkaufte er sein Rad und investierte das Geld in einen Flug nach Deutschland um in der Triathlon Bundesliga teilzunehmen. Er brauchte nicht lange um den Sprung in die deutsche Nationalmannschaft zu schaffen und 2003 gewann er auch schon Silber in der Europameisterschaft. Spätestens damit wurde Jan Frodeno klar, dass er mit dem Triathlon seinen idealen Sport gefunden hatte und Profi-Sportler werden wollte. 4 Jahre danach, im Jahr 2007, kam er bei der Weltmeisterschaft auch schon als 6. ins Ziel. Mit so ausgezeichneten Resultaten war es nur eine Frage der Zeit bis Frodeno alle mit seinen Leistungen überraschen würde, und dieser Moment ließ nicht lange auf sich warten. Nur 8 Jahre nachdem er sich für den Triathlon zu faszinieren begann, stand er bereits bei den olympischen Spielen in Peking am Siegespodest. Damit gelang es ihm, extrem starke Rivalen wie Javier Gómez Noya (der damalige Favorit) auf dem vierten Platz hinter sich zu lassen. Nach vier Jahren...
Alejandro Valverde –Er war schon als Kind ein Champion

Alejandro Valverde –Er war schon als Kind ein Champion

Die Erfolge von Alejandro Valverde im Radsport sind weithin bekannt, aber wie begann die Karriere dieses Spaniers? Nur für seine eigene Familie kam die atemberaubende Karriere von Alejandro Valverde nicht überraschend, denn schon als Kind war dieser Radsportler schon sehr erfolgversprechend. Mit 9 Jahren bekam er von seinem Vater, ein begeisterter Radsportler, sein erstes Rennrad geschenkt mit dem er bei seinem ersten Ausflug gleich 100Km zurücklegte. Alejandro Valverde, vom “Unschlagbaren” zum “Geschoss” Auch bald bekam der damals noch kleine Alejandro mit 9 Jahren seinen ersten Spitznamen. Nachdem er das zweite Rennen an dem er teilnahm gewann, nannten ihn seine Klassenkollegen der Radsportschule in seiner Heimatstadt Murcia im Südosten Spaniens „Der Unschlagbare“ (el imbatido). Von diesem Moment an ging seine sportliche Karriere steil bergauf. Es gibt sogar Gerüchte, dass die Eltern seiner Klassenkollegen ihn anflehten bei einigen Wettkämpfen nicht anzutreten, damit auch einmal andere Kinder gewinnen könnten. Nachdem er als Amateur kurze Zeit für das Banesto Team antritt, wurde er 2002 in das Kelme Costa Blanca Team aufgenommen. Damit begann seine Karriere als Profi Rennläufer, obwohl er bereits als Amateur wichtige Wettkämpfe gewann wie z.B. den unter 23 Spanien Cup. Ab diesem Zeitpunkt ging Valverde in die Radsportgeschichte ein und war fast bei allen Rennen an denen er teilnahm auf dem Siegerpodest. Alle seine Erfolge hier aufzulisten wäre endlos, aber sie brachten ihm den neuen Spitznamen ein: “Das Geschoss” (el Bala) oder auch “Balaverde” (grünes Geschoss). Man möchte meinen, dass dieser Spitzensportler die meisten Rennen mühelos gewinnt, tatsächlich beklagt sich Alejandro Valverde aber oft, dass er unter dem starken Erfolgsdruck leidet der nicht nur von seinen eigenen Fans ausgeübt wird...
Marco Olmo – Eine Trail Runnig Legende

Marco Olmo – Eine Trail Runnig Legende

„Mein ganzes Leben lang war ich ein Looser. Ich laufe aus Rache dafür“ – “Io corro per Vendetta” Marco Olmo ist eine lebende Extreme Running Legende. Er fing spät an, als andere anfingen aufzuhören. In seinem “vorhergehendem Leben” war er Landwirt, LKW Fahrer und Arbeiter in der Zementfabrik seines Städtchens. Jetzt ist er 66 und es ist noch lange nicht Schluss mit internationalen Wettkämpfen. Marco ist aus Robilante, einer kleinen Gemeinde der Provinz Cuneo im Nord-Westen Italiens. Er wuchs in einer bäuerlichen Familie auf und als er 20 war, entfloh er dem Landleben und zog in die nächstliegende Stadt um in einer Zementfabrik zu arbeiten. Sein Schicksal im Leben wurde stark durch diese Entscheidung geprägt. Trotz seines Erfolges als Sportler, bezeichnet er sich als Verlierer im Leben. Marco Olmo ist in Europa gut bekannt, vor allem in seiner Heimat Italien, trotzdem löste er große Verwunderung aus als er 2007 und nochmals 2007 den Europas wohl bekanntesten Ultratrail Mont Blanc (UTMB) gewann und einige sehr bekannte Spitzen Trail Runner hinter sich ließ. Und das im Alter von 58, beziehungsweise 59. Der UTMB ist einer der härtesten und wichtigsten Endurance Rennen der Welt, mit einer Streckenlänge von 167 Km und über 24 Stunden ohne Zwischenstop. Ein unglaublicher Wettkampf bei dem viele Teilnehmer mit bewundernswerter Motivation über ihre physischen und mentalen Grenzen hinausgehen. Hier nur einige der von Marco Olmo’s erreichten Leistungen seit den 90er Jahren: 1996: Marathon des Sables (Marokko) 3. Platz 1997: Marathon des Sables (Marocco) 3. Platz 1998: Desert Marathon (Lybien) 1. Platz Marathon des Sables (Marokko) 4. Platz 1999: Desert Marathon (Lybien) 1. Platz Marathon des Sables (Marokko)...
Wer ist Emelie Forsberg?

Wer ist Emelie Forsberg?

„Laufen bedeutet für mich in der Natur zu sein, in den Bergen, in den Wäldern. Nirgends fühle ich mich so frei, und lasse den Stress und alle Probleme hinter mir zurück. Berge sind für mich Schlichtheit, Freiheit aber auch Verantwortlichkeit, alles was ich liebe“ Emelie Tina Forsberg (1986) ist eine schwedische Sportlerin und brachte angenehm frischen Wind in dei Trail Running Szene. Sie ist Europa- und Weltmeisterin im Skyrunning und beschreibt sich selbst als „Liebhaberin der Berge”. “Ich wuchs an der Ostküste Schwedens auf” sagt sie “dort gibt es nur kleine Hügel und ich bin eigentlich eher ein Wald-Girl, bin aber von klein auf in der freien Natur aufgewachsen.“ Sie wohnt zurzeit meistens in Tromso (Norwegen), aber falls du zufällig in Chamonix (Frankreich) bist, triffst du sie vielleicht wenn sie gerade von ihrem täglichen Training vom Mont Blanc zurückkommt. Obwohl Emelie immer gerne gelaufen ist, hat sie erst mit 20 ernsthaft damit begonnen. “Laufen muss nicht immer hart sein, geh einfach raus, erforsche neue Gegenden und hab Spaß” Die sympatische Forsberg wurde in den letzten Jahren nicht nur zur Skyrunning Weltmeisterin (2012) gekrönt sondern hat auch einige der härtesten Wettkämpfen gewonnen wir z.B.: Transvulcania, Ice Trail, Pikes Peak und Zegama. Bei der Skyrunning Meisterschaft 2013 in Italien hat sie sogar insgesamt 3 Medaillen mit nach Hause genommen, zweimal Gold und einmal Silber und neuerlich auch Gold beim Matterhorn Ultraks. Da werden in Zukunft wahrscheinlich noch mehr Medaillen kommen. Laufen und Berge sind aber nicht Forsbergs einzige Stärken. Als Hobby betreibt sie auch Backen und auf ihrer Homepage könnt ihr köstliche Rezepte für Energy Food entdecken wie zum Beispiel ausgezeichnete...
Javier Gómez Noya – ein kurzer Überblick auf seine Erfolge als Profi-Triathlet

Javier Gómez Noya – ein kurzer Überblick auf seine Erfolge als Profi-Triathlet

Javier Gómez Noya (Spanien, 1983) hat insgesamt 4 ITU Triathlon World Championships gewonnen, ist 3-facher ITU Triathlon World Cup Titelverteidiger und hat sich eine Silbermedaille für Spanien im Triathlon in den Olympischen Sommerspielen 2012 geholt. Auch bei Ironman 70,3 und XTERRA Triathlon hat er Gold mit hach hause gebracht. Gómez hat seine Triathlon Karriere mit 15 begonnen, zuvor hatte er Fußball gespielt und an Schwimm Wettbewerben teilgenommen. Seine Karriere kam jedoch im Jahr 2000 plötzlich zum Stillstand da bei einem Routinecheck ein Herzklappenfehler diagnostiziert wurde. Drauf folgte ein 6 jähriger Rechtsstreit mit der Sportmedizinische Kommission die ihn deshalb nicht an internationalen Wettkämpfen teilnehmen lassen wollte. 2003 wurde Gómez Noya zwar vorerst offiziell wieder zugelassen, aber 2004 nicht für die Olympischen Sommerspiele ausgewählt und 2005 neuerlich von der spanischen Sport Kommission sowohl für nationale als auch internationale Wettkämpfe bis Februar 2006 gesperrt. Von 2002 bis 2010 nahm Javier an 57 ITU Wettkämpfen teil, war 54 Mal unter den ersten 10 und gewann 23 davon. 2003 und 2008 war er ITU Triathlon Weltmeister, 2007 und 2009 errang er den Europameister Titel in der Elite Kategorie, wurde 2007 zweiter bei der Weltmeisterschaft und gewann 2011 die Sprint Distanz bei der ITU Weltmeisterschaft. 2008 zählte Gómez zu den Favoriten der Olympischen Sommerspiele. Mit nur 300 Meter Abstand kam er hinter dem Gewinner Jan Frodeno ins Ziel. Kurz vor dem Ziel führte eine kleine Gruppe an, zusammengesetzt aus dem Neuseeländer Bevan Docherty (Silber in Athen 2004) und dem Kanadier Simon Whitfield (Gold in Sydney 2000). Kurz vor dem Ziel startete Whitfield einen Sprint, und nur Frodeno folgte ihm. Dieser setzte seinerseits nur 50 Meter...
Wer ist Karl Egloff? Der Rekordhalter des Aconcagua Summit.

Wer ist Karl Egloff? Der Rekordhalter des Aconcagua Summit.

Am 19. Februar 2015 setzte Karl Egloff eine neue Rekordzeit für den Aufstieg auf den höchsten Berg der westlichen Halbkugel mit nur 11 Stunden 52 Minuten. Auf der Gesamtstrecke von 50 Meilen (ca. 80 Km) war er damit um fast eine Stunde schneller als der bekannteste „Bergläufer“ Kilian Jornet, der nur zwei Monate vorher einen Rekord aufgestellt hatte. Wer ist der Typ der Kilian Jornet‘s Rekordzeit weggeschnappt hat? Der 33 Jahre alte Karl Egloff ist ein Bergführer aus Quito, Ecuador. Sein Vater Charly war ein schweizer Bergführer der Karls Mutter, eine Ecuadorianerin, in der Schweiz kennengelernt hatte. Das Paar wählte Ecuador als Heimat um die Anden zu erforschen. Charly nahm seinen Sohn Karl schon in frühen Jahren auf seine Klettertouren mit und als Karl 15 war, hatte er schon einige Hundert mal 5.000er und 6.000er bestiegen. Egloff wollte als Teenager Profi Fußballer werden. Mit 17 zog er in die Schweiz zurück um dort die Mittelschule zu beenden. Zwischen Heerdienst und der Uni trainierte er um Fußballer zu werden. Nach Beendigung seines Wirtschaftsstudiums kehrte er wieder nach Ecuador zurück um sein Bergführer Geschäft Cumbre Tours zu eröffnen. Eine Verletzung und sein nicht mehr so junges Alter erlöschten seinen Traum vom Fussballer und so begann er mit dem Mountainbiking, zuerst als Hobby und später nahm er sogar als Profi Rennfahrer in Ecuadors Natinalteam an Weltcup Rennen teil. Durch seinen späten Einstieg in das MTB Racing hatte er aber ein Handicap auf der technischen Seite, was ihn daran hinderte bei internationalen Wettkämpfen erfolgreich zu sein. Vor drei Jahren, als Egloff 30 war, konzentrierte es sich auf Bergtouren und Höhentraining. Als die ecuadorianischen...
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