5 Tipps für Trail Running

5 Tipps für Trail Running

1. Trainiere abwechselnd mit verschiedenen Schuhen Oft wiederholte Bewegungen können leicht zu Verletzungen führen. Wenn du bei deinen Trainingseinheiten zwischen verschiedenen Schuhen wechselst, verhinderst du immer auf die gleiche Weise aufzutreten. Probiere Wettkampfschuhe mit einer eher flachen Sohle, Allround City Trail Modelle und „hard-core“ Trail Modelle mit starker Sohle und Stützfunktion. 2. Trainiere nicht nur im Gelände sondern auch für das Gelände Trail Running erfordert eine andere Geschicklichkeit als das Laufen auf Asphalt. Du glaubst vielleicht, um gut im Trail Running werden, musst du immer im Gelände trainieren. Nun das ist nicht unbedingt so. Die meisten von uns wohnen nicht in den Bergen und es gibt viele Möglichkeiten dich auch im städtischen Umfeld speziell aufs Trail Running vorzubereiten. Nütze jede Gelegenheit um auf Bordsteine zu springen oder auf kleinen Wegen oder Wiesen in Parks zu laufen. Trainiere speziell mit großer Schrittweite und seitlichen Schritten um das unterschiedliche Auftreten im Gelände zu simulieren. 3. Arbeite hart an deinen Schwächen Selbst die besten Läufer können sich verbessern. Finde deine eigenen Schwächen indem du mit anderen Trail Runnern läufst, entweder bei Wettkämpfen, mit Freunden oder in deinem Trail Running Club. Vergleiche dich mit anderen und arbeite an deinen Schwächen, welche auch immer es sind, bergauf, bergab, Sprint oder Ausdauer. Sobald du besser darin wirst gibt es etwas Neues woran du arbeiten kannst um dich weiter zu verbessern. 4. Den Weg immer im Auge behalten Verwende keine Sonnenbrillen bei technisch schwierigem Gelände. Getönte Brillen können dein Empfinden für Entfernungen verzerren. Fixiere deinen Blickpunkt auf 3 Meter vor dir und hebe deine Füße genügend bei jedem Schritt. 5. Setze dir einen Wettkampf als Ziel...
Sicherheit beim Laufen mit deinem Baby: der Jogger Kinderwagen

Sicherheit beim Laufen mit deinem Baby: der Jogger Kinderwagen

Jogging mit einem Kleinkind kann gefährlich sein wenn das Kind noch sehr klein ist oder kein geeigneter Jogger Wagen verwendet wird. Was ist anders bei den Jogger Kinderwagen? Größere Reifen, bessere Stoßdämpfung, 5-Punkt Gurt und flacherer Sitzwinkel sind nur einige der wichtigsten Unterschiede zwischen normalen Kinderwagen und Jogger-Kinderwagen. Größere luftgefüllte Reifen Ein Jogger hat typischerweise zumindest 16-Zoll Reifen auf der Hinterachse und zumindest 12-Zoll Reifen auf der Vorderachse (was ca. doppelt so groß ist wie normale Reifen). Diese größeren Reifen rollen leichter über Schlaglöcher hinweg und übertragen weniger Stöße auf das Baby. Auch die luftgefüllten Reifen reduzieren Schläge und Vibrationen. Größere Reifen haben einen geringeren Rollwiderstand und längere Läufe werden dadurch nicht so ermüdend. Effiziente Stoßdämpfung Ein Jogger hat auch immer eine Stoßdämpfung um so wenig Unebenheiten der Straße wie möglich an unsere kleinen Mitfahrer zu übertragen. Fixierbares geradelaufendes Vorderrad Wenn es dir selbst noch nie passiert ist, würdest du nie vermuten wir ein nicht fixiertes Vorderrad oder die Räder eines normalen Kinderwagens beim Laufen gefährlich zu wackeln beginnen. Das verursacht starke Vibrationen und macht im besten Fall das Laufen sehr unbequem (sowohl für dich als auch für das Kind). Im schlimmsten Fall können sich die Räder plötzlich wenden und den Kinderwagen zum überschlagen bringen was natürlich sehr gefährlich für das Baby sein kann. Bei allen geeigneten Jogger Wagen kann man das Vorderrad fixieren und bei wirklich guten Wagen in völlig gerader Richtung nach vorne einstellen um damit wirklich laufen zu können. Das bedeutet natürlich, dass du in Kurven den Bügel etwas hinunterdrücken musst um das Vorderrad zu heben, was aber bereits nach nur geringer Übung sehr leicht fällt....
Ironman Hawaii: die Geschichte des berühmtesten Triathlons der Welt

Ironman Hawaii: die Geschichte des berühmtesten Triathlons der Welt

Die Ironman Weltmeisterschaft findet dieses Jahr zum 37. Mal in Hawaii statt. Seit dem Beginn stieg die Faszination um dieses Event ständig an und pflanzte einen Trieb in jedem Triathleten ein, der nur befriedigt warden kann wenn er selbst an diesem außergewöhnlichen Wettkampf in Kona teilnimmt. Mit einer Weltmarke die heute so stark ist wie ihre Teilnehmer, vergessen wir leicht, dass alles ganz klein begann: mit einer Wette zwischen mehreren Sportlern, wer wohl der fitteste von ihnen war, die Schwimmer, die Biker oder die Läufer. Der Anfang, 1978 Der erste Ironman wurde während des Oahu Perimeter Relay Wettbewerbs 1977 abgehalten. Es ging dabei zwischen den Sportlern des Mid-Pacific Road Runners Clubs und des Waikiki Swim Clubs zu beweisen, welcher Sport die besten Ausdauersportler schuf. Commander John Collins von der US Navy schlug ein letztes Rennen vor, um diesen Streit ein für alle Mal zu belegen. Eine Kombination aus drei bereits extrem harten Wettkämpfen die auf der Insel Oahu stattfanden: der Waikiki Roughwater Swim, ein 3.8 Km Schwimmwettkampf im offenen Meer, das Around Oahu Bike Race, auf einer sehr windigen 185 Km langen Strecke (für den Ironman auf 180 Km gekürzt) und der Honolulu Marathon, die üblichen 42,2 Km, aber unter der brennend heißen Sonne Hawaiis. Am 18 Februar 1978, fanden sich nur 15 Teilnehmer die bereit waren sich durch diese drei extrem harten Distanzen zu quälen. Jeder Teilnehmer hatte ein eigenes Unterstützungsteam das ihn während des Rennens mit Proviant und Getränken versorgte. Bei John Dunbar, einem US Navy SEAL war es sogar auch Bier, denn das Wasser ging ihnen währen des Marathons aus. Trotzdem wurde er Zweiter. Gordon Haller,...
Javier Gómez Noya – ein kurzer Überblick auf seine Erfolge als Profi-Triathlet

Javier Gómez Noya – ein kurzer Überblick auf seine Erfolge als Profi-Triathlet

Javier Gómez Noya (Spanien, 1983) hat insgesamt 4 ITU Triathlon World Championships gewonnen, ist 3-facher ITU Triathlon World Cup Titelverteidiger und hat sich eine Silbermedaille für Spanien im Triathlon in den Olympischen Sommerspielen 2012 geholt. Auch bei Ironman 70,3 und XTERRA Triathlon hat er Gold mit hach hause gebracht. Gómez hat seine Triathlon Karriere mit 15 begonnen, zuvor hatte er Fußball gespielt und an Schwimm Wettbewerben teilgenommen. Seine Karriere kam jedoch im Jahr 2000 plötzlich zum Stillstand da bei einem Routinecheck ein Herzklappenfehler diagnostiziert wurde. Drauf folgte ein 6 jähriger Rechtsstreit mit der Sportmedizinische Kommission die ihn deshalb nicht an internationalen Wettkämpfen teilnehmen lassen wollte. 2003 wurde Gómez Noya zwar vorerst offiziell wieder zugelassen, aber 2004 nicht für die Olympischen Sommerspiele ausgewählt und 2005 neuerlich von der spanischen Sport Kommission sowohl für nationale als auch internationale Wettkämpfe bis Februar 2006 gesperrt. Von 2002 bis 2010 nahm Javier an 57 ITU Wettkämpfen teil, war 54 Mal unter den ersten 10 und gewann 23 davon. 2003 und 2008 war er ITU Triathlon Weltmeister, 2007 und 2009 errang er den Europameister Titel in der Elite Kategorie, wurde 2007 zweiter bei der Weltmeisterschaft und gewann 2011 die Sprint Distanz bei der ITU Weltmeisterschaft. 2008 zählte Gómez zu den Favoriten der Olympischen Sommerspiele. Mit nur 300 Meter Abstand kam er hinter dem Gewinner Jan Frodeno ins Ziel. Kurz vor dem Ziel führte eine kleine Gruppe an, zusammengesetzt aus dem Neuseeländer Bevan Docherty (Silber in Athen 2004) und dem Kanadier Simon Whitfield (Gold in Sydney 2000). Kurz vor dem Ziel startete Whitfield einen Sprint, und nur Frodeno folgte ihm. Dieser setzte seinerseits nur 50 Meter...
Der Marathon des Sables, möglicherweise der härteste Marathon der Welt

Der Marathon des Sables, möglicherweise der härteste Marathon der Welt

“Dein Schweiß rinnt dir erst gar nicht von der Stirn, weil er vorher verdunstet. Deine Lungen fühlen sich wie ausgetrocknet an. Heute hat es 50 Grad.” Der Marathon des Sables (MdS) findet in Marokko statt und nennt sich selbst „Der härteste Lauf der Welt”. Die Teilnehmer laufen 251 Km während 6 Tagen und müssen dabei die Sahara Wüste durchqueren, über Sanddünen, Berge und gelegentlich auch durch Stürme. Der MdS ist ein Etappenlauf, das heißt, die Teilnehmer ruhen sich nach jeder Tagesetappe aus. Andererseits müssen sie aber den eigenen Proviant selbst tragen (mit Ausnahme der täglich ausgegebenen Wasserrationen), das heißt genügend Essen, Kleidung, einen Schlafsack und was auch immer während des Wettkampfes benötigt wird. Der erste MdS Dieser Marathon wurde vom Franzosen Patrick Bauer gegründet, der im Jahr 1984 alleine zu Fuß die Sahara durchquerte. Er legte 350 Km in 12 Tagen zurück ohne dabei auf dem Weg eine einzige Oase oder Wüstenvolk zu finden. 2 Jahre später, 1986, fand dann der erste Marathon des Sables mit 23 tapferen Teilnehmern statt. Über 1.000 Läufer aus der ganzen Welt Dieses Rennen findet nun zum 28. Mal ohne Unterbrechung statt und wächst ständig an Beliebtheit, mit bereits über 1.000 Teilnehmern. Startplätze sind sehr gefragt und die, die es schaffen einen zu ergattern, werden ausreichend dafür belohnt: unter der brennenden Sonne Marokkos werden lebenslange Freundschaften geschmiedet durch gemeinsame und unvergessliche Erlebnisse wie das Überqueren von Wüstenbergen, Salzpfannen, vergessenen Städten von denen nur noch Ruinen übrig sind und gelegentlichen auch Sandstürmen. Ein unvergessliches Erlebnis Wenn du es schliesslich bis an die Ziellinie des Marathon des Sables schaffst, hast du die Entfernung von 5 ½...
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